… am Sonntag ist mal wieder Muttertag. Und was wird da am liebsten verschenkt? Genau! Blumen. Offensichtlich lieben wir Deutschen Blumen so sehr als Geschenk, dass wir mittlerweile der viertgrößte Schnittblumenmarkt der Welt sind. Aber auch bei Blumen wie bei allen anderen Produkten, die wir konsumieren, ist es leider oft schwer nachzuvollziehen, ob es sich um nachhaltige und auch fair erzeugte Produkte handelt. Denn Blumen „zu produzieren“ ist ein hartes Geschäft. Die meisten Schnittblumen, die wir im Winter kaufen können, werden in Südamerika unter unmenschlichen und umweltschädlichen Bedingungen hergestellt.
Deshalb gibt es seit 1999 das Flower Label Program (FLP), das diesen Verhältnissen ein Ende setzen soll. Blumen(-läden), die mit dem Siegel gekennzeichnet sind, garantieren Ware, die aus umweltgerechter und menschenwürdiger Produktion stammt. Auf der Internetseite findet man in der Suchfunktion Blumenhändler vor Ort, die faire Blumensträuße binden. Mittlerweile gibt es auch Blumen-Online-Shops (z.B. www.arenablumen.de), die FLP-Partner sind und bei denen man mit gutem Gewissen seiner Frau Mama eine Freude machen kann. Apropos: Es müssen ja auch nicht immer Blumen sein. Ein tolles selbst gekochtes Essen, ein Ausflug zu einem besonderen Ort oder einfach mal ein bisschen mehr Zeit als sonst bei einer Tasse Kaffee verbringen kommt bestimmt auch gut an.

1 Kommentar
Hallo liebe i-fabrik,
ich finde eure pro Umwelt Berichte super!
Die Welt wird mit kleinen Schritten verbessert.
Saludos von Mexiko nach Leipzig
Eure Julia