Beeindruckendes in der Spinnerei

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Man glaubt schon alles von ihr gehört und gewusst zu haben – doch die Baumwollspinnerei in Plagwitz hält immer wieder Überraschungen jenseits des großen Kunstbetriebs um Neo Rauch bereit. Ich für meinen Teil war schon mehrmals zu Konzerten, Ausstellungen oder Veranstaltungen auf dem Gelände und habe dabei vermutlich immer die Halle 14 geflissentlich übersehen. Umso schöner, dass der Leipziger Pressesprecherstammtisch gestern von Michael Arzt (Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit der Halle 14) eingeladen wurde. Wir erhielten einen super organisierten Kurzüberblick/-führung über die tolle Bibliothek und die derzeitige Ausstellung, die sich mit dem Thema des 11. September 2011 auseinandersetzt.

Besonders die Fotografien (siehe Bildergalerie) dazu sind sehr beeindruckend und auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Bibliothek ist für Bibliophile der Himmel auf Erden. Dort wandern Jahr für Jahr um die 3.000 Bücher direkt von der Biennale hierher nach Leipzig. Man kann dort also aus einem unglaublichen Fundus an besonders seltenen Exemplaren schöpfen. Toll sind besonders die vielen Bücher zu Fotografen/Fotografie. Aber nicht allein das macht das Besondere der Halle 14 aus – auch die Einrichtung vor allem des Eingangsbereichs ist ein eigenes Kunstwerk. Und wer hat’s erfunden? Genau! Eine Schweizer Firma hat die tollen „Fußbodenbeläge“ geliefert und die außergewöhnliche Gestaltung der Sitzflächen inspiriert. Ich könnte jetzt noch einiges berichten über das außergewöhnliche Dach der Halle, das Schnittlauch und Rucola liefert oder über das Kunst-Kinder-Projekt „Kreative Spinner“, aber meine Empfehlung lautet: Machen Sie sich am besten selbst ein Bild und schauen vorbei.